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Der Gründer des JSO und 1. Dirigent Gründung und Leitung durch Viktor Arnolds — die ersten 22 Jahre: Februar 1967 bis März 1989 JSO – drei Buchstaben für Generationen Viktor Arnolds 40 Jahre existiert inzwischen das Jugendsinfonieorchester. Die heranwachsende Generation wird von einer veränderten Umwelt beeinflusst. Damit beginnt sicherlich eine neue musikpädagogische Aufgabenstellung. Ich als Rentner kann nur von den ersten 22 Jahren des Jugendsinfonieorchesters berichten. Als Violinlehrer hatte ich in meinem Bezirk in Derendorf mit meinen fortgeschrittenen Geigen- und Bratschenschülern ein Streichorchester aufgebaut. Die Cellisten stammten von meinem Kollegen Horst Hedler. Wir musizierten damals Werke von Gluck und Händel. Dieses Streichorchester war das Ursprungsorchester des Jugendsinfonieorchesters. In keinem anderen Bezirk der damaligen Musikschule gab es ein größeres Ensemble. Prof. Dr. Julius Alf, der damalige Leiter der Musikschule, empfahl mir, dieses Streichorchester mit weiteren fortgeschrittenen Streichern anderer Kollegen und um Bläser zu vergrößern. So hatte der Aufbau des Jugendsinfonieorchesters im Februar 1967 begonnen. Da der instrumentale Leistungsstand erst wachsen musste, wählte ich passende Kompositionen, die den Leistungen der Spieler entsprachen. Lange Proben waren erforderlich, damit die unerfahrenen Spieler ihre Werke kennenlernen konnten. Der Höhepunkt des Orchesterlebens war das musikalische Erlebnis in der Gemeinschaft. In den folgenden Jahren erhöhte sich die instrumentale Leistung der Orchestermitglieder. Nun konnten wir anspruchsvollere Literatur wählen. Aus meiner 22-jährigen Tätigkeit als Leiter eines Jugendsinfonieorchesters möchte ich gerne die folgenden Erfahrungen erwähnen: mein pädagogisches Ziel war nie die Schaffung eines Hochleistungsorchesters. Junge Menschen sind zu Großem fähig, wenn man ihren freiheitlichen Gemeinschaftssinn und die Freiwilligkeit zur Leistung akzeptiert. Die Erfolge der Konzerte gaben mir recht. Besonders erwähnen möchte ich die erste Einladung, die je ein deutschen Jugendorchesters nach Israel erhielt. Jerusalems Bürgermeister Teddy Kollek hatte damals das Jugendsinfonieorchester nach Vermittlung durch Prof. Kurt Biedenkopf eingeladen. Ein weiteres Erlebnis war für mich das Konzert des Orchesters 1982 im großen Musikvereinssaal in Wien. Eine erwähnenswerte Leistung war 1987 die Aufführung des ersten und dritten Satzes der 8. Sinfonie von Anton Bruckner zum Tonhallentag der Musikschule. So wünsche ich meinem Nachfolger und den derzeitigen Mitgliedern des Jugendsinfonieorchesters viele gute, erfolgreiche Konzerte und harmonische Erlebnisse in den kommenden Jahren. Zum Schluss möchte ich meine wichtigsten Ausbilder während meiner unterschiedlichen Ausbildungsstationen erwähnen: Prof. Kurt Thomas musisches Gymnasium in Frankfurt Prof. Theo Kreiten Robert-Schumann-Konservatorium (Klavier) Prof. Hermann Zitzmann Musikhochschule Köln (Violine) Prof. Dr. Josef Neyses Chorsänger und 1. Geiger im Bach-Verein Düsseldorf Prof. Leo Szenkar, GMD 1. Geiger im Sinfonieorchester Düsseldorf Link: Aufgeführte Werke von 1967 bis 19889
Reinmar Neuner (von Juni 2001 bis Dezember 2001)
Reinmar Neuner, 1945 in Fürth/Bayern geboren, studierte Violine in Nürnberg und bei Igor Ozim an der Musikhochschule Köln, wurde Konzertmeister in Darmstadt und 1. Geiger im Gürzenich-Orchester Köln. Sehr bald widmete er sich auch dem Dirigieren und besuchte Kurse bei Hans Swarowsky, Otmar Suitner und Sergiu Celibidache. Im Jahre 1979 gewann er den 2. Preis beim Dirigierwettbewerb des Süddeutschen Rundfunks in Stuttgart für deutsche Orchestermusiker. Seitdem war er Gastdirigent verschiedener Orchester, u.a. des Gürzenich-Orchesters, des Radio-Sinfonie-Orchesters Stuttgart, des Südwestdeutschen Kammerorchesters, des Rundfunkorchesters Ljubljana. 1984 übernahm er die Leitung des Aachener Kammerorchesters. Seit einigen Jahren betreut er außerdem das Sinfonieorchester der Musikhochschule Wuppertal. Verschiedene Orchesterkurse für Musikstudierende u.a. in Weikersheim, Südtirol und England ergänzen die breite Palette seiner musikalischen Aktivitäten. Darüber hinaus wurde er mit dem Förderpreis seiner Heimatstadt Fürth ausgezeichnet. Ende 1997 dirigierte er in Japan. |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 22. August 2008 ) |



